< Kristina Vogel sprintet an Bronze vorbei
13.08.2012 23:15 Alter: 5 yrs

Feierlicher Empfang für Olympioniken


Kristina Vogel und Rene Enders

Kristina Vogel und René Enders (beide RSC Turbine Erfurt) sind nach ihrer Rückkehr von den Olympischen Spielen in London feierlich empfangen wurden. Den Glückwünschen der Stadtwerke Erfurt schlossen sich Vertreter des Landes, der Stadt sowie des Erfurter Stadtsportbundes an.

Kristina Vogel hatte mit Miriam Welte im Teamsprint das Glück gepachtet. Nach zwei Disqualifikationen ihrer Gegnerinnen zunächst im Halbfinale und später im Finale gewann die 21- jährige Erfurterin vollkommen überraschend olympisches Gold. „So etwas habe ich in meinem Leben noch nie erlebt. Wir standen im Innenraum und konnten es kaum fassen, als man uns sagte, ihr seid Olympiasiegerinnen“, zeigte sich die quirlige Radsprinterin nach ihrem größten Triumph überwältigt.

Aus René Enders, der im Teamsprint mit dem Geraer Robert Förstemann und dem Cottbuser Maximilian Levy Bronze gewann, sprach indes die Enttäuschung: „Ich habe vier Jahre alles gegeben, um in London Gold zu gewinnen. Ich habe mich aufgeopfert, nur um in dieser einen Runde topfit zu sein. Persönlich habe ich mir nichts vorzuwerfen- ich bin drei Mal die schnellste Runde gefahren. Trotzdem kann ich mich im Moment noch nicht über diesen dritten Platz freuen.“ Der Schweriner Stefan Nimke fiel kurz vor der Qualifikation im Teamsprint aus. Für ihn sprang der Geraer Robert Förstemann in die Bresche. Mit einer Energieleistung schaffte das favorisierte BDR- Trio noch den Sprung aufs Podest.

Sichtlich gerührt bedankten sich René Enders und Kristina Vogel bei ihrem Trainer Tim Zühlke, der beide nach vielen Rückschlägen in den vergangenen Jahren immer wieder aufgebaut hat.

Der Erfurter Stadtsportbund gratuliert Kristina Vogel, René Enders und ihrem Trainer Tim Zühlke zu ihren herausragenden Leistungen bei den Olympischen Spielen in London.